Die Gemeinde Capri

Die Kommune Capri ist die größere und berühmtere der beiden Gemeinden auf der capresischen Insel und entsprechend auch touristischer und internationaler ausgelegt. Schon die reicheren Römer siedelten vor Allem in dem Ort an der Ostküste des Eilandes an, wodurch hier heute noch mehr historische Zeugnisse zu finden sind als in der Nachbarschaft. Ein herrliches Beispiel antiker Architektur bieten auf alle Fälle die Ruinen der Villa Jovis, die einst Kaiser Tiberius gehörte und diesen während der wenigen Jahre Regierungszeit, die er auf Capri verbrachte – und somit den Ort zum Regierungssitz des Imperiums deklarierte – beherbergte. Ebenso beeindruckend, wenn auch bedeutend moderner, ist die in den 30er Jahren des 20. Jahrhundert entstandene Villa Malaparte, die auf dem Punta Masullo errichtet wurde. Auch die Villa Lysis gehört zu den architektonischen Sehenswürdigkeiten der Insel, wie auch diverse Sakralbauten. Ihnen allen voran die Klosteranlage Certosa, die das Museo Diefenbach beherbergt und einen wunderbaren Ort zum Verweilen darstellt.

Via Krupp auf Capri

Via Krupp auf Capri

Auch die Kirchen San Constanzo, Santo Stefano und die Deutsche Evangelische Kirche bieten nicht nur die Möglichkeit auf einige Augenblicke Ruhe, sondern feine, beeindruckende Innenräume und Baustrukturen, die einen Besuch immer wert sind. Wer lieber die Sehenswürdigkeiten der Natur genießen möchte, wird innerhalb der Gemeinde nicht enttäuscht werden. Sei es ein Spaziergang die Via Krupp hinauf, die sich den Berg in engen Haarnadelkurven entlang schlängelt oder der Weg zu einer der vielen Grotten Capris, zu denen auch die Grotta Matermania gehört. Vielleicht ein Aufenthalt im Giardino Augusto, am Arco Naturale oder zu den Faglioni, eine Felsformation in Nadelform, die neben der Blauen Grotte in Anacapri die Hauptattraktion der kleinen Insel darstellt. Sie Alle zeigen dem Besucher die wunderschöne, facettenreiche Einmaligkeit Capris.

Im Gegensatz zu Anacapri fußt Capri direkt ans Meer und einige der Strandabschnitte sind weitläufiger, dafür aber auch mondäner und in der Hauptsaison voller. Doch auch hier, im Osten der Insel, gibt es diverse kleine, beinahe versteckte Buchten, die oftmals ruhige Einsam- oder Zweisamkeit versprechen, dabei aber nicht selten schwerer zugänglich sind. Der bekannteste Strand ist der Marina Piccola, an dem sich nicht nur Reich und Schön trifft, sondern auch jene, die besonderen Spaß an Wassersportmöglichkeiten haben. Zudem gilt dieser Strandabschnitt als eine der überwältigendsten Naturschönheiten der Insel Capri – auch durch die Nähe zu den Faraglioni – und es heißt des Weiteren, dass sich hier Homers Sirenen aus der Odysseussage aufgehalten haben sollen.

Faraglioni vor Capri

Faraglioni vor Capri

Wassersport wird in Capri groß geschrieben und neben Schwimmen und Schnorcheln ist es vor Allem Tauchen, das man hier hervorragend genießen kann, da die Vielzahl der Grotten eine eigene kleine zu erkundende Unterwasserwelt darstellen. Auch Boot fahren, Surfen und Segeln sind hier sehr beliebt und wer etwas abenteuerlustiger ist, fährt mit einem entsprechenden Schiff zum Hochseeangeln aufs Mittelmeer hinaus. Die Via Krupp bietet einen wunderbaren Ausgangsort für diverse Wanderrouten durch die Gemeinde und über die gesamte Insel hinweg. Wer lieber auf Rädern unterwegs ist, dem steht das gesamte insulane Straßennetz für Fahrräder zur Verfügung. Die Restaurants und Bars der Gemeinde bieten für jeden Gaumen etwas Leckeres an und sind nicht nur regional, sondern auch international ausgerichtet. In dem ein oder anderen kann man hin und wieder sogar eine nationale oder internationale Berühmtheit bewundern, die ebenfalls auf der Insel Urlaub macht. Zwischen Frühjahr und Herbst finden auf den Piazze oft diverse Veranstaltungen wie kleine Konzerte oder Straßentheater statt und nicht selten feiert die ganze Gemeinde ein großes Fest, wie zum Beispiel jenes für den Schutzpatron des Ortes im Hochsommer.

Capris Hotels sind sauber, oftmals elegant und gut gepflegt. Der Service lässt selten einen Wunsch offen und das Angebot an Verpflegung entspricht höchstem Standard. Das teilweise internationale Klientel sorgt dafür, dass die Angestellten mindestens auch noch Englisch, manchmal auch Deutsch beherrschen und unabhängig davon, ob man in einer schlichteren Pension oder in einem eher luxuriösen Hotel nächtigt, hat man hier doch ob Qualität, Service und Ambiente das Gefühl hervorragend aufgehoben zu sein.

Für eine optimale Performance und eine reibungslose Verwendung unserer Webseite verwenden wir auch Cookies. Weitere Informationen zu diesen Cookies und der Verarbeitung deiner persönlichen Daten findest du in unserer Datenschutzerklärung. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen